Angelika Fischer

Angelika Fischer

Autorin

Über mich

Schon als Baby – Jahrgang 1974 – litt ich an Milchschorf und Allergien fingen schon früh an, mein Leben zu dominieren. Viele Diäten und Ernährungsumstellungen versuchte meine Mutter um die Schübe im Zaum zu halten und später auch ich. Auch Weglass- und Hinzufüge-Diäten.
Vor bald 14 Jahren hatte ich trotz möglichst natürlicher Lebensweise und Ernährung unter Einhaltung aller allergierelevanter Richtlinien für Neurodermitis, Asthma und Unverträglichkeiten noch immer unerwartete Schübe. Ich fühlte, dass neben mentalem Druck der eine gesundheitliche Situation verschlechtern kann, ein großer Teil mit der Ernährung zusammenhing. Meine Bemühungen fruchteten noch nicht und ich betete abends und sagte, dass ich den Schlüssel auch anderen weitergeben würde, wenn ich ihn denn finden würde. Schließlich vernahm ich von anderen Leidensgenossen, dass Ihnen eine konsequente Umstellung der Ernährung auf Rohkost massiv geholfen hätte.

So stellte ich meine Ernährung auf Rohkost um. Ich hatte auch Allergie auf Karotten, Äpfel, Beifuss und ähnliches. Das hielt mich zuerst nicht ab. Und doch erschien mir die neue Lebenspalette um einiges größer als zuvor, ich fühlte mich sogar freier in der Wahl, solange es frisch und unverarbeitet war. Anfangs waren deshalb auch exoptischere Früchte wie Bananen und Kokosnüsse interessant, auch Feigen und Datteln, essentielle Fette wie aus Fisch.

Gerade oder trotz Allergien halfen mir Wildpflanzen, auch Borretsch gleich von Anfang an besonders. Überraschenderweise bot mir das frische Küchenkraut Basilikum in einem Salat ein Himmelreich und ihm folgten viele wilde Verwandte wie Gundermann.
Ich hielt mich die ersten 14 Tage besonders strickt, auch wenn ich sicherlich noch nicht alles wußte, was ich später erfahren durfte.

Das schlicht für mich Unglaubliche war, dass ich nach 10 Tagen einen Unterschied spürte und schon meinem damaligen Gusto nach Pizza nachgeben wollte. Aber ich hielt die ersten 14 Tage durch und sagte mir: Nachher, das hältst du durch. Und nach 14 Tagen waren ALLE Symptome verschwunden. Die Haut war wie neu und nicht mehr aufgekratzt, das innere Unruhegefühl und Juckreiz war wie weggezaubert, ich brauchte weder Antihistaminika bzw. “Antijuckmittel”, Kortisonsalbe noch Asthmaspray. Und als Draufgabe verbesserte sich meine Sehkraft und Konzentrationsfähigkeit.

Damals war für mich klar: Auch wenn ich mich nicht gleich so halten können würde, auch nicht gleich wissen würde, wie ich es richtig und ausgewogen machen würde. Das war der Weg, der mir eine andere körperliche Zukunft eröffnen würde. Im ersten Jahr war meine größte Herausforderung, meine Sucht auf Schokolade zu bekämpfen. Natürlich verlor ich auch überflüssige Fettreserven, aber das war nur ein weiterer Nebeneffekt.

Wenn Sie so wie ich eine chronische Krankheit haben, sind die Auswirkungen einer AGE-armen Ernährung, wie sie die Rohkost im besten Fall darstellt, von enormen Ausmaß. Menschen mit gut sicht- und selbst fühlbaren Symptomen tun sich meist leichter, bald hauptsächlich konsequent zu bleiben. Aber in jedem Fall zahlt es sich aus, einmal 14 Tage wirklich mit FRISCHER Rohkost (keine Fertigprodukte, auch keine Muse etc) durchzuhalten, ggf mit Arztbegleitung oder Arztberatung falls Sie Medikamente benötigen um einen Vorgeschmack zu bekommen, was in dieser Richtung für einen selbst möglich ist.

Die Szene und das Wissen dazu zu fördern, einen unterhaltsamen Roman bzw Bücher dazu zu schreiben, die nicht missionierend Erfahrungen weitergeben, die im Austausch mit anderen, sowie Fachleuten entstehen, war fortan eines meiner liebsten Aktivitäten neben meinem Beruf.

Weiteres über mich: Meinen Sohn konnte ich ärgere Ausprägungen von Neurodermitis bisher durch moderate Anpassung der Ernährung ersparen, anfangs aß er weitgend ganz roh und wir stillten ein paar Jahre (bis er ca. 4 Jahre war). Nebenbei studiere ich.

Über Zuschriften, auch eigene Erfahrungen anderer zu lesen, freut mich immer sehr.
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